Medienmitteilung

Zwei Parlamentarier und ein Sicherheitsexperte fordern ein bedachtes Vorgehen bei der breiten Einführung von e-Voting.

Zurzeit laufen diverse Testbetriebe für ein e-Voting in verschiedenen Kantonen. Dabei mehren sich die Sicherheitsbedenken. Wir sind gegen ein generelles Technologieverbot. Gleichzeitig sind wir gegen die schleichende Überführung des Testbetriebes in den ordentlichen Betrieb, wie es die Verordnungen und die Bundeskanzlei heute vorsehen. Denn für den Testbetrieb braucht es klare Grenzen und die alleinige Kompetenz darf nicht beim Bundesrat liegen.

Ständerat Damian Müller und Nationalrat Marcel Dobler stellen ihren Vorstoss für die Begrenzung von e-Voting im Testbetrieb vor.

Dr. Stefan Frei, Cyber Security Experte und Dozent an der ETH beschreibt mögliche Angriffsszenarien auf das e-Voting und stellt den selbst entwickelten e-Voting-Angriffssimulator vor. Der Simulator dient als Grundlage für die Zahlen und Bedingungen des Vorstosses. Er wird den Anwesenden anschliessend zur Verfügung gestellt.

Downloads

  • Veranstalrung Bundeshaus - link
  • Einladung zur Medienkonferenz (pdf) 2018-06-06
  • e-Voting Angriffs-Simulation - online tool