Alle fünf Tage muss der durchschnittliche Windows-Anwender ein Update installieren oder ein Programm aktualisieren, um eine potenzielle Sicherheitslücke in einer Windows-Anwendung zu schließen. Dabei muss er lernen, mit durchschnittlich 22 unterschiedlichen Update-Mechanismen umzugehen. Zu diesem Ergebnis ist der dänische Sicherheitsdienstleister Secunia in einer Studie gekommen.

90 Prozent der Secuina PSI-Anwender mussten demnach in den letzten zwölf Monaten zwischen 51 und 86 mal Hand anlegen, um bis zu 342 Lücken mit Updates zu beseitigen. Dabei konzentrierten sich die Lücken auf Programme von nur 36 Herstellern. Update-Aufwand und -Häufigkeit, um ein System sicher zu halten, überschreite bei weitem das Mass, was ein normalen Anwender gewillt sei, aufzubringen, fasst Secunia in seiner Studie zusammen.

Heise Security - Daniel Bachfeld March 8, 2010

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