Huawei ist mit dem Vorwurf der Spionage konfrontiert. Doch unabhängig vom Hersteller bergen elektronische Geräte Sicherheitsrisiken, vor allem für Behörden und exponierte Unternehmen. Politiker fordern vom Bund nun eine Auslegeordnung.

Doch diese Gefahr ist weder neu, noch geht sie speziell von Huawei aus. Die Verlässlichkeit von Lieferanten ist ein generelles Problem der IT – egal von welchem Hersteller das Produkt stammt. Dass Hintertüren in Software oder Hardware nicht nur technisch möglich sind, sondern auch tatsächlich eingebaut werden, darüber sind sich Experten einig. «Wir müssen davon ausgehen, dass Geräte in kritischen Bereichen bereits heute kompromittiert sind», sagt Stefan Frei, ETH-Dozent und im Bereich Cyber-Defence tätig. Firmen und Behörden seien heute völlig blind, was die Integrität und die Sicherheit der Hardware angehe.

NZZ Lukas Mäder, Bern, 18.03.2019

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